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DIE KONFERENZ

Die internationale Konferenz 'Migration, Islam and Masculinities: Transforming Emigration and Immigration Societies' fand statt an der Universität Oldenburg vom 12. bis 14. April 2007

Das Thema der Konferenz „Migration, Islam and Masculinities: Transforming Emigration and Immigration Societies“ bezeichnet im Wesentlichen ein Forschungsdesiderat. Auf der einen Seite liegen bisher nur vereinzelt Untersuchungen aus der Migrationsforschung vor, in denen Männlichkeit als Analysekategorie herangezogen wird, auf der anderen Seite wird das Thema Migration in der Maskulinitätsforschung eher beiläufig erwähnt. Migrantische Maskulinitäten als eigenständiges Thema werden kaum behandelt. Es kann konstatiert werden, dass die Erforschung ethnischer und nationaler Unterschiede von Männlichkeiten weithin eine Leerstelle bilden.

Das trifft in besonderer Weise für die Untersuchung muslimisch-migrantischer Maskulinitäten zu. Ein spezifisches (Forschungs-)Interesse ist erst im Kontext der Anschläge des 11. September 2001 zu verzeichnen. Hierbei wird vor allem der Unterschied zwischen ‚westlicher’ und ‚muslimischer’ bzw. migrantischer Identität zum Gegenstand. Obgleich Migrationserfahrungen konstitutiv für die Biographien vieler Führungspersönlichkeiten aus dem Spektrum des politischen Islams sind, wurden diese in der Forschung bislang vernachlässigt. Dies gilt auch für die unterschiedlichen Strömungen des Islams in der Diaspora und deren Einflüsse auf die Konstruktionen von Maskulinitäten.

Die Konferenz unternimmt den Versuch, Forschungsergebnisse aus den Bereichen „Migration und Maskulinität“ sowie „Maskulinität und Islam“ zu verknüpfen. Der analytische Blick auf das Feld „Migration, Islam und Maskulinitäten“ soll interdisziplinär sein und die Bestandteile gleichwertig berücksichtigen. Eine theoriegeleitete Debatte ist ausdrücklich erwünscht.

Die Konferenz wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Sie wird geleitet von Dr. Lydia Potts, Dr. Dursun Tan, Dr. María do Mar Castro Varela, Dr. Nikita Dhawan und Martina Kamp, MA. Sie wird in englischer und deutscher Sprache abgehalten.

ALTE DOKUMENTE
// CALL FOR PAPERS
(Feb 2007)
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KONFERENZ-FLYER (Mär 2007)
// PRESSEMITTEILUNG (Apr 2007)
// KONFERENZ-PROGRAMM (Apr 2007)